Ashleigh Barty vs. Karolina Pliskova Tipp & Prognose – 10.07.2021

Wer krönt sich zur Rasenkönigin?

Morgen Samstag findet um 13 Uhr das Finale der Damen beim WTA Grand Slam Turnier in Wimbledon statt. Dabei trifft die aktuelle Weltranglistenerste Ashleigh Barty auf die Tschechin Karolina Pliskova. Die Australierin geht als Nummer eins der WTA-Weltrangliste als klare Favoritin in das Endspiel. Veröffentlicht am 09.07.2021. Autor:

Lesedauer: 2 min
Ashleigh Barty vs. Karolina Pliskova Analysen und Prognosen
Anzahl Sätze 3 2.40
Mittleres Risiko
Tennis weiss

Ashleigh Barty gewann fünf von sieben Spielen gegen Pliskova und weiß genau was es braucht, um die Tschechin in Schach zu halten. Die Nerven werden sicherlich eine große Rolle spielen – einige der Matches zwischen den beiden endeten mit einem knappen Ergebnis. Wir gehen davon aus, dass Barty gewinnen wird. Das Spiel wird allerdings erst in drei Sätzen entschieden.

Ashleigh Barty

  • Nummer 1 der Weltrangliste
  • Erstmals im Wimbledon-Finale
  • 3:1-Bilanz gegen Pliskova

Karolína Plíšková

  • Platz 13 im WTA-Ranking
  • Zweites Grand Slam-Endspiel
  • 16 Turniersiege

Ashleigh Barty – 2021 in absoluter Hochform

Die 25-Jährige agiert in diesem Jahr in Topform und konnte sich bereits drei Turniersiege sichern. Anfang Februar gewann sie den 500er-Event in Melbourne. Auf Hard Court ließ sie Garbine Muguruza keine Chance und siegte in zwei Sätzen. Beim WTA 1000 Masters in Miami folgte der erste große Titel 2021. Gegen Bianca Andreescu lag Barty 6-3 4-0 voran, ehe ihre Gegnerin aufgeben musste. Auch auf Sand lief es hervorragend. Nach dem Turniersieg in Stuttgart erreichte sie auch noch das Finale von Madrid. Nach verletzungsbedingter Aufgabe bei den French Open ist Barty nun beim Rasenklassiker in Wimbledon wieder voll auf der Höhe.

Diese Turniere konnte Barty 2021 gewinnen:
  • Melbourne 500 – Hartplatz – 50.000 Dollar Preisgeld
  • Miami 1000 – Hartplatz – 300.000 Dollar Preisgeld
  • Stuttgart 500 – Sand – 70.000 Dollar Preisgeld
Kaum zu stoppen - die Nummer eins Barty will den Wimbledon-Titel. © GEPA pictures/ ZUMA Press/ AFP7/ Rob Prange Ashleigh Barty ist im Finale gegen Pliskova die Favoritin.

Schnappt sich Barty den Titel?

Betrachtet man das bisherige Jahr und vor allem den Turnierverlauf, dann führt kein Weg an Ashleigh Barty vorbei. Die Australierin ist auf allen Belägen zuhause und beweist dies auch eindrucksvoll in Wimbledon. Und das zum ersten Mal heuer, denn bisher war das traditionsreiche Rasenturnier noch nicht die ganz große Liebe. Ein Achtelfinale im Jahr 2019 war bisher das höchste der Gefühle. Umso beeindruckender daher, mit welch einer Leichtigkeit Barty zurzeit ihre Gegnerinnen in Schach hält. Nur einen einzigen Satz gab die Nummer eins der Weltrangliste bisher ab.

Der Weg von Barty ins Halbfinale
1R: Barty – Suarez Navarro 6-1 6-7 6-1
2R: Barty – Blinkova 6-4 6-3
3R: Barty – Siniakova 6-3 7-5
AF: Barty – Krejcikova 7-5 6-3
VF: Barty – Tomljanovic 6-1 6-3
HF: Barty – Kerber 6-3 7-6

So lief das Halbfinale

Zu Beginn der Partie wirkte Barty noch etwas nervös, konnte ihr erstes Aufschlagspiel nach Abwehr von zwei Breakbällen aber dennoch gewinnen. Daraufhin war Barty am Punkt und sicherte sich prompt das erste Break. Diesen Vorteil gab die Australierin nicht mehr her und siegte im ersten Satz sicher mit 6-3. Im zweiten Durchgang kämpfte sich Angelique Kerber zurück und führte bereits 3:0. Doch Barty gab nicht auf und konnte sich noch in den Tie Break retten. In diesem gewann die Favoritin relativ klar mit 7:3.

Dass ich die Möglichkeit habe hier im Finale zu stehen ist einfach nur unglaublich.Ashleigh Barty
Die Statistiken aus dem Halbfinale:
  • Asse: 8
  • Doppelfehler: 4
  • Erste Aufschläge: 41/74 (55%)
  • Punkte nach erstem Aufschlag: 36/41 (88%)
  • Netzpunkte: 10/14 (71%)
  • Gewonnene Breakbälle: 2/5 (40%)
  • Winners: 38
  • Unforced Errors: 16

Barty und Pliskova im Head to Head

Die beiden Tennisstars standen sich bereits sieben Mal am Tennisplatz gegenüber. Von diesen Duellen konnte Barty fünf für sich entscheiden. Auch auf Rasen traten die Finalistinnen schon zwei Mal gegeneinander an. In Nottingham 2012 setzte sich die blutjunge Barty in drei Sätzen durch. Vier Jahre später revanchierte sich Pliskova an selber Stelle mit einem knappen Zwei-Satz-Sieg.

Die letzten fünf Duelle
2017 Wuhan, Hartplatz: Sieg Barty 4-6 7-6 7-6
2018 US Open, Hartplatz: Sieg Pliskova 6-4 6-4
2019 Miami, Hartplatz: Sieg Barty 7-6 6-3
2019 WTA Championships, Hartplatz: Sieg Barty 4-6 6-2 6-3
2021 Stuttgart, Sand: Sieg Barty 2-6 6-1 7-5

Kann sich Pliskova den Traum vom Grand Slam Titel erfüllen?

Der 29-jährigen Tschechin gelang im Jahr 2017 ein nicht alltägliches Kunststück. Ohne ein Grand Slam Turnier zu gewinnen, avancierte die großgewachsene Rechtshänderin zur Nummer eins der Tenniswelt. Den Makel, nie eines der großen Major-Turniere gewonnen zu haben, will Pliskova nun loswerden. Am Nähesten dran war sie 2016, als sie im Finale der US Open der Deutschen Angelique Kerber nur knapp in drei Sätzen unterlag. Knapp fünf Jahre später ergibt sich nun die nächste Chance. Dass Pliskova auf Rasen Turniere gewinnen kann hat sie bereits bewiesen.

Die drei Turniersiege Pliskovas auf Rasen
  • 2016 Nottingham: 7-6 7-5 gegen Riske
  • 2017 Eastbourne: 6-4 6-4 gegen Wozniacki
  • 2019 Eastbourne: 6-1 6-4 gegen Kerber

Wird der Traum vom Wimbledon-Sieg wahr? Pliskova hat alle Chancen. © GEPA pictures/ ZUMA Press/ AFP7/ Rob Prange Pliskova ist in blendender Form und hofft auf ihren ersten Grand Slam Titel.

So lief bis jetzt das Turnier für die Tschechin

Karolina Pliskova hat wie ihre Finalgegnerin Ashleigh Barty erst einen Satz im gesamten Turnierverlauf abgegeben. Zum Auftakt gab es ein knappes 7-5 6-4 gegen Zidansek. Danach machte sie mit Vekic, Martincova, Samsonova und Golubic kurzen Prozess. In diesen vier Spielen gab die Nummer 13 der Welt nur 19 Games ab – ein absoluter Topwert! Mehr zu kämpfen hatte sie im Semifinale gegen die starke Weißrussin Sabalenka. Nach fast zwei Stunden Spielzeit und drei Sätzen zog Pliskova letztlich verdient in ihr zweites Grand Slam Finale ein.

Der Weg von Barty ins Halbfinale
1R: Pliskova – Zidansek 7-5 6-4
2R: Pliskova – Vekic 6-2 6-2
3R: Pliskova – Martincova 6-3 6-3
AF: Pliskova – Samsonova 6-2 6-3
VF: Pliskova – Golubic 6-2 6-2
HF: Pliskova – Sabalenka 5-7 6-4 6-4

Der Halbfinal-Fight gegen Sabalenka

Beide Spielerinnen agierten auf Augenhöhe und hielten bis zum 5:5 ihre Aufschlagspiele. Sabalenka geriet bei eigenem Aufschlagspiel unter Druck, konnte aber mit drei Assen doch noch das drohende Break verhindern. Weniger nervenstark war Pliskova, die beim ersten Satzball Sabalenkas die Nerven wegschmiss und Satz eins mit einem Doppelfehler abgab. Im zweiten Satz gelang Pliskova frühzeitig ein Break und nutzt diesen Vorteil zum Satzausgleich. Mit dem Momentum auf ihrer Seite nahm Pliskova im dritten Satz Sabalenka sofort den Aufschlag ab und stellte danach ohne Punktverlust auf 2:0. Diesen Vorsprung gab die Tschechin nicht mehr aus Hand und fixierte mit ihrem 14. Ass zum 6-4 den Finaleinzug.

Die Statistiken aus dem Halbfinale:
  • Asse: 14
  • Doppelfehler: 4
  • Erste Aufschläge: 54/83 (65%)
  • Punkte nach erstem Aufschlag: 42/54 (78%)
  • Netzpunkte: 3/11 (27%)
  • Gewonnene Breakbälle: 2/10 (20%)
  • Winners: 32
  • Unforced Errors: 17

Unsere Prognose zum Wimbledon-Endspiel

Schon sieben Mal standen sich die beiden Topstars ihres Sports gegenüber. Barty führt im Head to Head mit 5:2 und konnte Pliskova auch heuer in Stuttgart auf Sand besiegen. Doch man sollte sich nicht zu sehr von der Statistik beeinflussen lassen. Die Duell zwischen den beiden war häufig sehr, sehr knapp. Es könnte durchaus sein, dass die Spielerin mit dem stabileren Nervenkostüm am Ende als Triumphatorin hervorgeht. Wir rechnen mit einer engen Kiste, die am Ende Barty für sich entscheiden wird. Das Finale wird erst in drei Sätzen entschieden.

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