Wett Tipp NFL: Arizona Cardinals - Detroit Lions

Sonntag, 08.09.2019 um 22:25 Uhr (MEZ)

Kylers Debüt und Matt Patricias Bewehrung.

Ein mit Spannung erwarteter Moment in der neuen NFL-Saison steht und am Sonntag, 08. September 2019 in der Wüste Arizonas ins Haus. First Overall Pick, Kyler Murray betritt zum ersten Mal die große Bühne der National Football League. Nicht ganz, er war bereits in der Pre-Season zu einigen Minuten Spielzeit gekommen, doch von nun an geht es ums Ganze. Mit den Detroit Lions steht dem jungen Quarterback ein moderater Gegner Gegenüber. Es wird interessant werden, ob die angeblich revolutionäre Offense des neuen Headcoaches Kliff Kingsburry, die NFL und dann speziell die Lions, tatsächlich überraschen kann. Wir haben uns nicht nur Arizonas College-Style Offense genauer angesehen, sondern auch den Rest der beiden Teams. Wir bieten Analysen zu beiden Teams und liefern Prognosen zu interessanten Wettmöglichkeiten. Kick-Off im State Farm Stadium ist um 22:25 Uhr.

Arizona Cardinals

  • Record 2018: 3-13
  • Kyler Murray
  • Kliff Kingsbury

Detroit Lions

  • Record 2018: 6-10
  • Matthew Stafford
  • Kerryon Johnson

Kyler Murray, der Retter der Cardinals Offense?

Die Arizona Cardinals waren letzte Saison das schlechteste Team der NFL. Das bedeutete auch, man konnte im NFL-Draft den First Overall Pick sein Eigen nennen. Wie kam es dazu? Im letztjährigen Draft hat man sich in Arizona Quarterback Josh Rosen sichern können. Ein vielversprechendes Talent der seine College Karriere bei UCLA absolvierte. Nachdem man in der Saison zuvor mit Blaine Gabbert, Matt Barkley und Der Stanton als Quarterbacks immerhin einen Record von 8-8 erreichte, erhoffte man sich einiges vom jungen Rosen. Bruce Arians hat die Cardinals verlassen, als neuer Headcoach war Steve Wilks nach Phoenix gekommen. Man hoffte mit Josh Rosen den neuen Franchise-Quarterback für die nächsten 10 bis 15 Jahre gefunden zu haben.

Mit David Johnson hatte man bereits einen absoluten Top-Runnigback, der beste Freund eines jeden Rookie-Quarterbacks. Auch die Widereceiver Position war mit Routinier Larry Fitzgerald und einigen jungen Talenten bestückt. Trotz all der vermeintlich notwendigen Einzelteile, blickte man am Ende auf eine außerordentliche schwache Saison zurück. Die Offense der Cardinals war in allen Statistiken die Schlechteste. Egal ob Passing Yards, Rushing Yards, Touchdowns, Turnover, Quarterback Sacks, in jeder erdenklichen Statistik fand man sich ganz am Ende wieder. Ein Grund war sicherlich die Offensive-Line der Cardinals. 45 Sacks musste Josh Rosen einstecken, die Completion Percentage ist mit nur 52,8 % die schlechteste der Liga. Er hatte einfach zu wenig Zeit in der nicht vorhandenen Pocket, um den Ball an seine Receiver zu bringen. Mit 11 Touchdowns und 14 Interceptions hat sich Josh Rosen nicht unbedingt ausgezeichnet, ob das an seinen Mitspielern lag oder nicht, wird sich vielleicht noch zeigen, er ist jetzt bei den Miami Dolphins unter Vertrag.

Auch im Laufspiel war die O-Line eine der schlechtesten der Liga. David Johnson konnte in der letzten Saison nicht an seine Leistung anschließen, 940 Yards und 7 Touchdowns sind für die Nummer 31 kein erfolgreiches Jahr. Die O-Line sollte dieses Jahr besser sein. Einige Topspieler kommen nach Verletzungen der letzten Saison wieder zurück. D.J. Humphries ist als Left Tackle zurückgekehrt, Right Guard Justin Pugh hat einen dicken Vertrag unterschreiben und ist auch wieder einsatzfähig. Man hat vorgesorgt um den neun Quarterback Kyler Murray zu schützen. Er soll der Heilsbringer sein in der Wüste Arizonas. Die Frage wird aber sein, wie die neue Offense der Cardinals im Stile der Texas Tech Offense, in der NFL funktionieren kann. Man darf gespannt sein. Es werden wohl sehr häufig Formationen mit 3 bis 4 Widereceivern im Playbook der Cardinals sein. Eine Spread Offense mit einem mobilen Quarterback und fähigem Runningback oder wie Cliff Kingsbury es nennt, eine Air Raid Offense.

Matt Patricia muss sich in Jahr zwei beweisen.

Die Detroit Lions haben die letzte Saison, unter ihrem neuen Headcoach und ehemaligem Patriots Defensive Coordinator, Matt Patricia mit 6 Siegen und 10 Niederlagen beendet. Am Ende reichte das nur für den letzten Platz in der NFC North. Die Playoffs waren früh außer Reichweite gerückt, die Saison im Dezember beendet. Für die heurige Saison hat man sich höhere Ziele gesteckt. Die NFC North ist eine der stärksten Divisions der NFL. Mit den Chicago Bears, Minnesota Vikings und den Green Bay Packers stehen drei starke Mannschaften in der Division. Ein Play-Off Platz ist dementsprechend heiß umkämpft.

Für Quarterback Mathew Stafford war die Saison 2018 die schlechteste seiner bisherigen NFL-Karriere. In 8 seiner bisherigen 10 Jahren in der NFL hat Stafford alle 16 Regular Season Spiele bestritten, von diesen 8 war die letzte Saison die einzige, in der er unter 4000 Passing Yards blieb. 3777 waren es genau. Grund dafür war eine schlechte O-Line und ein Supportingcast, der vor allem in Punkto Widereceiver Verstärkung gebraucht hätte. Der beste Wideout letztes Jahr war Kenny Golloday. Als einziger Receiver mit über 1000 Receiving Yards, war er der Go-To-Guy der Lions. Auf der Runningback Position hatte man mit LeGarrette Blount einen Routinier und Heimkehrer im Backfield. Rookie Runner Kerryon Johnson war aber weitaus erfolgreicher, kam aber erst im Lauf der Saison zu Möglichkeiten. Für heuer hat man sich von LeGarette Blount getrennt und setzt auf die Dienste von Johnson. Zurecht, in drei Spielen der letzten Saison hatte Kerryon Johnson mehr als 15 Laufversuche, alle drei konnten die Lions gewinnen. Er hatte eine starke Average von 5,4 Yards und insgesamt 641 Yards bei 118 Versuchen. Als Backup hat man sich C.J. Anderson von den Los Angeles Rams gesichert. Auf der Widereceiver Position ist man nach wir vor mit einem dünnen Repertoire ausgestattet. Danny Amendola soll als Slot Receiver neuen Schwung bringen, Kenny Golloday und Marvin Jones besetzen die Widereceiver Posten. Nachdem man bereits letzte Saison die Tight End Hoffnung Eric Ebron an die Colts verlor, wo er anders als in Detroit, Topleistungen zeigen konnte, hat man für heuer Jessie James aus Pittsburgh in die Motor-City geholt.

Das Prunkstück der Lions soll aber heuer die Defense werden. Schließlich ist Matt Patricia als „defensive minded“ bekannt, war er auch bei den Patriots für die Abwehr zuständig. Patricia muss heuer liefern, ansonsten könnte seine Reise als Headcoach der Lions ein frühes Ende finden. Die Passdefense der Lions zählte letzte Saison zu den schlechtesten, genauer gesagt gab es nur zwei Teams die noch schlechter waren. Einzige Ausnahme der schlechten Secondary war Darius Slay, er war der beste Defensive Back Detroits. Einige Neuzugänge und Veränderungen in der Aufstellung, wird eine komplett veränderte Secondary der Lions ergeben. Einzig Darius Slay wird seinen angestammten Platz einnehmen. Wie die Lions Defense tatsächlich aussehen wird und ob man damit erfolgreicher sein wird, gilt es abzuwarten. Die Offense wird wahrscheinlich des Öfteren mit Two-Tight-End Sets auf dem Feld sein., schließlich hat man zusätzlich zu Jesse James auch noch zwei Tight-Ends im Draft nach Detroit geholt. Eine konträre Variante zur Air Raid Spread Offense der Cardinals. Man darf gespannt sein.

Wett Tipp und Prognose

Es ist sehr schwer abzuschätzen wie sich die Cardinals Offense präsentieren wird, wir denken aber das Kliff Kingsburry, Kyler Murray und David Johnson gegen die schwache Lions Defense punkten können. Ein Außenseitertipp auf die Heimmannschaft ist riskant, aber dafür sehr lukrativ. Die Quote bei interwetten liegt bei 2.15. Zusätzlich würden wir Kerryon Johnson unser Vertrauen schenken und eine Wette auf Kerryon Johnson 1 Rushing TD platzieren. Hier sind die Quoten mit rund 1.85 auch interessant. David Johnson würden wir zumindest 73 Rushing Yards zutrauen, die Quote hierfür liegt bei guten 2.20. Unser persönlicher Tipp der Redaktion: Tipp 1

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