Wetttipp ATP Stuttgart: Philipp Kohlschreiber - Lucas Pouille

Freitag, 16.06.2017 um 18:30 Uhr

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Schafft es Kohlschreiber in die Vorschlussrunde?

Am heutigen Freitag stehen beim ATP-Turnier in Stuttgart die Viertelfinalpaarungen auf dem Programm. Dabei hat es ein Lokalmatador in die Runde der letzten Acht geschafft, will aber mit Sicherheit noch einen draufsetzen. Die Rede ist von Routinier Philipp Kohlschreiber, der auf den aufstrebenden Franzosen Lucas Pouille treffen wird. Aufgeschlagen wird ab etwa 18:30 Uhr.

Philipp Kohlschreiber

  • letztes direktes Duell für sich entschieden
  • bei Heimturnieren traditionell stark
  • kann auf die Unterstützung des Publikums zählen

Lucas Pouille

  • in dieser Saison etwas mehr Erfolg gehabt
  • im Achtelfinale starke Nerven gezeigt

Aktuelle Form Philipp Kohlschreiber

Wir haben dem Deutschen schon zu Beginn des Turniers großes Potenzial und spielerische Möglichkeiten – vor allem auf Rasen – bescheinigt. Und Kohlschreiber bestätigt dies derzeit in beeindruckender Art und Weise. Auch kam im Achtelfinale gegen den US-Amerikaner Steve Johnson ein weiterer Faktor zum Tragen, der Kohlschreiber seit Jahren auszeichnet. Der Augsburger gilt als harter Arbeiter, dementsprechend als zäher Gegner, der kaum einen Ballwechsel frühzeitig verloren gibt. Diese Hartnäckigkeit machte sich auch gegen Johnson bemerkbar, immerhin konnte der Deutsche einen enorm spannenden und engen Fight für sich entscheiden. Am Ende setzte sich Kohlschreiber mit 7:5, 6:7 und 7:6 durch. Damit steht er heuer das insgesamt vierte Mal in der Runde der letzten Acht bei einem Event der höchsten Turnierkategorie im Herrentennis. Seine starken Leistungen auf Rasen aus dem Vorjahr kann Kohlschreiber – so scheint es – ebenfalls prolongieren. In dieser Saison nach den Siegen über Baghdatis und eben Johnson noch ohne Rasen-Niederlage, gab es schon im Jahr 2016 nur deren zwei für den mittlerweile 31-Jährigen. Zudem kann Kohlschreiber auf die Tatsache vertrauen, dass er seinen Freitagsgegner in diesem Kalenderjahr bereits besiegt hat. Beim Hartplatz-Event in Rotterdam behielt er gegen Pouille in zwei Sätzen die Oberhand. Wenn man bedenkt, dass die Resultate des Deutschen in den letzten Jahren auf Rasen stärker waren als auf Hartcourt, sind Kohlschreiber Chancen auf sein zweites Halbfinale im Jahr 2017 durchaus einzuräumen. Vor allem, wenn er sich ähnlich aufschlagstark und konstant zeigt wie gegen Johnson. Kohlschreiber machte nicht weniger als 80 Prozent der Punkte nach erfolgreichem ersten Aufschlag, verzeichnete nicht einmal halb so viele Doppelfehler wie sein Gegner. Fraglich ist allerdings, wie der Augsburger die physischen Strapazen des Achtelfinales wegstecken kann.

Aktuelle Form Lucas Pouille

Der Franzose war als aktueller Top-20-Spieler als einer der Mitfavoriten und mit einem Freilos in Runde eins in den Mercedes-Cup gestartet. In Runde zwei hatte Pouille gegen Kohlschreibers Landsmann Jan-Lennard Struff Schwerstarbeit zu verrichten. Auch er musste zwei Mal ins Tie-Break, setzte sich am Ende mit 4:6, 7:6 und 7:6 durch und bewies, dass er phasenweise erst dann sein bestes Tennis auspackt, wenn er mit dem Rücken zur Wand steht. Führt man sich Kohlschreibers Match gegen Johnson vor Augen, darf man von einer hochdramatischen Partie ausgehen. Ein Nachteil für Pouille: Das Publikum wird zu großen Teilen gegen ihn sein, ein Umstand, dem der 23-Jährige aber schon gegen Struff ausgesetzt war und dem er bravourös trotzte. Klar ist auch, dass sich der aufstrebende Franzose in den letzten Jahren auf Rasen deutlich gesteigert hat. Im Jahr 2015 war ihm auf der ATP-Tour noch kein einziger Sieg auf diesem Untergrund gelungen, im Jahr 2016 waren es bei drei Pleiten bereits vier Siege, über die er jubeln durfte. Dabei stand er in Wimbledon – wie schon in einer der letzten Prognosen erwähnt, im Viertelfinale, scheiterte dort am Tschechen Tomas Berdych. Es war dies allerdings das einzige Turnier, in welchem Pouille im Vorjahr auf Rasen reüssieren konnte, zuvor war er bei zwei Turnieren bereits in Runde eins gescheitert. Ein Indiz dafür, dass sich Pouille auch in Stuttgart noch steigern könnte, je länger das Turnier dauert. Zumal seine Leistung gegen Struff noch sehr viel Steigerungspotenzial zu bieten hatte. Pouille brachte etwa nur 57 Prozent seiner Aufschläge ins Feld, auch konnte er nur einen einzigen Breakball nützen. Einzige seine Erfolgsquote nach erfolgreichem ersten Aufschlag war mit fast 80 Prozent mehr als annehmbar, jedoch hatte auch hier sein Gegenspieler eine bessere Bilanz vorzuweisen. Die bessere Gesamtbilanz der beiden Kontrahenten im Jahr 2017 hat aber der Franzose vorzuweisen, der immerhin bereits in zwei Finals und zwei Halbfinals stand.

Wettprognose

Wie gesagt ist hier von einer äußerst intensiven und spannenden Begegnung auszugehen. Beide mussten im Achtelfinale über drei harte Sätze gehen, beide bewiesen Nervenstärke, beide waren in dieser Saison bereits im Finale des einen oder anderen Turniers. Wir sehen für Freitag allerdings doch leichte Vorteile für Kohlschreiber, vor allem, wenn man sich die bisherigen Stuttgart-Leistungen vor Augen führt. Tipp 1.

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