Wett Tipp ATP Grand Slam Australien Open: Novak Djokovic - Gael Monfils

Donnerstag, 18.01.2018 um 04:00 Uhr

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Top-Duell in Runde zwei

Die zweite Runde der Australian Open kann im Herren-Bewerb mit einer Begegnung aufwarten, die man wohl auch ohne Weiteres in der zweiten Turnierwoche erwarten könnte. Die Rede ist vom Aufeinandertreffen zwischen dem ehemaligen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und dem Franzosen Gael Monfils. Aufgeschlagen wird in der Nacht auf Donnerstag, allerdings nicht vor 04:00 Uhr MEZ.

Novak Djokovic

  • starkes Grundlinienspiel
  • sämtliche Hartplatz-Duelle mit Monfils gewonnen
  • enorm starkes Grundlinienspiel

Gael Monfils

  • Druck liegt klar beim Gegner
  • in diesem Jahr bereits ein Turnier gewonnen

Aktuelle Form Novak Djokovic

Novak Djokovic scheint sein Comeback bestens geplant zu haben und topfit auf die ATP Tour zurückgekehrt zu sein. Der Serbe gewann bei einem Einladungsturnier vor den Australian Open gegen die Nummer 5 der Welt, Dominic Thiem, glatt in zwei Sätzen. Ein erstes Anzeichen für die gute Form der ehemaligen Nummer 1. Zum Auftakt des ersten Grand Slam Turniers des Jahres setzte er den Aufwärtstrend nahtlos fort, ließ dem US-Amerikaner Donald Young nicht den Hauch einer Chance und siegte am Ende in drei Sätzen, wobei er beim 6:1, 6:2 und 6:4 vor allem zu Beginn der Begegnung seine ganze Klasse zeigte. Die Statistiken lassen auch für das Duell mit Gael Monfils hoffen. So konnte Djokovic gegen Young nicht weniger als 79 Prozent der Punkte nach erfolgreichem erstem Aufschlag für sich entscheiden. Steigerungspotenzial sehen wir allerdings noch beim Service an sich. Vier Asse sind in drei Sätzen kein Wert, mit dem ein Mann von der Klasse des Serben zufrieden sein wird, auch landeten nur knapp über 50 Prozent seiner ersten Aufschläge im Feld. Hier wird es gegen einen aggressiveren Rückschläger wie Monfils eine Steigerung benötigen. Stark: Nach erfolgreichem 2. Aufschlag machte Djokovic immer noch knapp über 70 Prozent der Punkte, in absoluten Zahlen bedeutet dies, dass er in solchen Fällen nur acht Ballwechsel nicht für sich entscheiden konnte. Die größten Stärken zeigte der Serbe unserer Meinung nach allerdings als Rückschläger: Beinahe die Hälfte aller Punkte, genauer 49 von 103, bei denen er als Returnspieler agierte, konnte Djokovic für sich entscheiden. In Sachen körperlicher Fitness machen wir uns dementsprechend wenig sorgen, Djokovic bewegte sich sehr gut, auch wenn es Young gelang, den Ball gut über das Feld zu verteilen. Auch agierte die ehemalige Nummer 1 enorm konstant, musste über die gesamte Spieldauer nur 27 unerzwungene Fehler hinnehmen und verbuchte im gesamten Match nur einen einzigen Doppelfehler. Alles in allem also eine Leistung, mit der Djokovic rundum zufrieden sein kann. Stärken gegenüber Monfils sehen wir vor allem im Grundlinienspiel, wo er zu den besten Akteuren der Tennis-Welt zählt. Auch beim Returnspiel kann er selbst die härtesten Aufschläge entschärfen, solange er in guter Form agiert. Probleme könnte Djokovic am ehesten noch mit dem schnellen Belag in Melbourne bekommen, fühlt er sich doch bekanntlich auf langsamen Untergründen deutlich wohler.

Aktuelle Form Gael Monfils

Gael Monfils erwischte für eine zweite Grand-Slam-Runde ein absolutes Horror-Los. Ein Duell mit Novak Djokovic so früh im Turnier wünscht sich wohl kein Spieler, vor allem aber niemand, der selbst über ein derartiges Niveau wie Monfils verfügt. Einen Vorteil sehen wir auf Seiten des Franzosen: Er dürfte am Donnerstag die Unterstützung des Publikums auf seiner Seite haben, gilt nicht zuletzt aufgrund seiner spektakulären Spielweise als einer der beliebtesten Spieler im gesamten Feld der ATP-Tour. Der mittlerweile 31-Jährige Franzose hält sich seit Jahren konstant unter den besten Akteuren der Welt und kommt mit Sicherheit mit viel Selbstvertrauen nach Melbourne. Denn: Gleich sein erstes Turnier im Jahr 2018 konnte Monfils als Sieger beenden, entschied er doch das Event in Doha für sich. Dabei konnte er im Finale dem aufstrebenden Russen Andrey Rublev eine kleine Lehrstunde erteilen, siegte souverän mit 6:2 und 6:3, davor profitierte er von der Aufgabe Dominic Thiems vor dem Halbfinale. Der Sieg gegen Rublev ist mit Sicherheit ein gutes Omen vor einer Begegnung mit Novak Djokovic. Warum? Der junge Russe gilt als enormer Hard-Hitter, macht speziell mit seiner Vorhand sehr viel Tempo. Dieses mitgehen zu können bedeutet im Falle von Monfils wohl auch, dass er mit Djokovic durchaus mithalten kann, was dessen Speed von der Grundlinie betrifft. Hinzu kam eine ebenso souveräne Vorstellung in Runde 1 der Australian Open gegen Jaume Munar, den Monfils mit 6:3, 7:6 und 6:4 bezwang und dabei eigentlich nur in Satz zwei wirkliche Probleme hatte. Steigern sollte er sich ob der Statistiken dieses Erstrunden-Matches vor allem bei eigenem Service. Der Franzose konnte nur 51 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld bringen, ein Wert, der gegen Djokovic unter keinen Umständen reichen wird. Auch beging er nicht weniger als 13 Doppelfehler und damit mehr als drei Mal so viele wie sein kommender Gegner. Sobald der Ball im Spiel war, dominierte Monfils Munar vor allem nach erfolgreichem erstem Service, wo er 38 von 50 Punkte für sich verbuchen konnte. Kommt der erste Aufschlag nicht, hat Monfils allerdings Probleme, auch in Doha waren diese etwa im Duell mit Peter Gojowczik zu erkennen. Auch gegen Munar reichte es nur für eine Quote von 48 Prozent nach zweitem Service. Das Head to Head spricht am Donnerstag zudem klar gegen den Publikumsliebling: Monfils hat die letzten 14 (!) Begegnungen mit Djokovic verloren, bisher erst ein Mal gewonnen. Dieser Sieg liegt allerdings bereits über 10 Jahre zurück und kam noch dazu auf Sand zustande, auf Hartplatz hat Monfils sämtliche 12 Duelle verloren.

Prognose und Wett Tipp

Gael Monfils mag zwar das Turnier in Doha gewonnen und eine souveräne erste Runde bestritten haben, dennoch sehen wir die Leistungen des Franzosen derzeit zu wenig konstant, um gegen einen Kontrahenten wie Djokovic bestehen zu können. Dementsprechend rechnen wir damit, dass der Serbe dieses Duell für sich entscheiden kann. Dementsprechend: Tipp 1 für Satz 1.