Wett Tipp ATP Grand Slam Wimbledon: Kevin Anderson - Novak Djokovic

Sonntag, 15.07.2018 um 15:10 Uhr (MEZ)

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Bekommt Wimbledon seine Sensation?

Ein Finale, mit welchem wohl die wenigsten gerechnet hätten, steht am kommenden Sonntag beim Grand Slam in Wimbledon auf dem Programm. Mit Novak Djokovic trifft einer der Mitfavoriten auf den Titel auf einen krassen Underdog, den Südamerikaner Kevin Anderson. Wir liefern in unseren Wimbledon Wett Tipps wie gewohnt alle wichtigen Infos. Aufgeschlagen wird am 15. Juli um 15:00 Uhr MEZ.

Kevin Anderson

  • leichte Vorteile beim Service
  • etwas mehr Regenerations- und Vorbereitungszeit

Novak Djokovic

  • diesen Gegner auf Rasen bereits zweimal besiegt
  • Vorteile im Grundlinienspiel

Aktuelle Form Kevin Anderson

Kevin Anderson hat es schon wieder getan! Zur Erinnerung: Schon im Jahr 2017 stand der routinierte Südafrikaner in einem Grand-Slam-Endspiel, damals bei den US-Open und auf Hartplatz, wo er gegen Rafael Nadal in drei Sätzen den Kürzeren zog. Ausgerechnet gegen jenen Gegner also, den sein Wimbledon Final-Kontrahent in der Vorschlussrunde ausschalten konnte. Daraus lässt sich allerdings nur bedingt eine Tendenz für das kommende Match ableiten. Denn Anderson ist mitterlweile alles zuzutrauen. Vor allem in Sachen Physis sehen wir den 32-Jährigen Rechtshänder derzeit auf Top-Niveau.

Anders ist es nicht zu erklären, dass er erst den absoluten Favoriten auf den Titel, Roger Federer, in 5 Sätzen niederringen, dann auch noch gegen John Isner einen 6,5-Stunden-Marathon für sich entscheiden konnte. Der entscheidende Durchgang endete mit 26:24 aus Sicht Andersons. Wir hatten in diesem Spiel passenderweise zu einem Wett Tipp in Form einer Over-Wette auf die Game-Anzahl geraten. Eine Platzierung, welche auch für Sonntag nicht allzu unwahrscheinlich erscheint. Vorteil Anderson: Sein Gegner konnte erst am Samstag sein Halbfinale zu Ende spielen, dementsprechend hatte der Underdog mehr Zeit zur Regeneration und Vorbereitung auf das Endspiel. Was dieses Turnier einmal mehr gezeigt hat: Andersons ganz große Stärke ist und bleibt der Aufschlag. Unglaubliche 49 Asse schlug der Südamerikaner im Halbfinale gegen Isner, sein Kontrahent sogar nochmals um vier mehr.

Tatsache war in diesem Spiel auch, dass Anderson der konstantere und vor allem weniger fehleranfällige Spieler war. 24 Unforced Errors können sich einem 6,5-Stunden-Match - dem zweitlängsten in der Wimbledon-Geschichte - mehr als nur sehen lassen. Diese Konstanz wird es in jedem Fall auch gegen Djokovic brauchen. Stark: Nach erfolgreichem erstem Service machte Anderson nicht weniger als 85 Prozent der gespielten Punkte, bei 2. Aufschlag waren es immerhin noch 59 Prozent, womit er speziell hier seinem Gegenüber wiederum leicht voraus war. Der Sieg gegen Isner war bereits der 6. auf Rasen im Jahr 2018 bei gleichzeitig einer Niederlage. Faktum ist weiters: Der Druck liegt in diesem Endspiel bei seinem Gegenüber, Anderson hat jetzt schon deutlich mehr erreicht, als man ihm vor Turnierbeginn zutrauen konnte.

Leichtes Steigerungspotenzial sehen wir aktuell noch in Sachen Effizienz bei Breakbällen: 4 von 11 Gelegenheiten konnte Anderson gegen Isner nutzen, eine Quote, die er speziell gegen konstante Spieler wie Djokovic verbessern muss. Interessanter Fakt am Rande: Im Vergleich zu seinem Finalgegner weiß Anderson noch nicht, wie es sich anfühlt, ein Rasen-Turnier zu gewinnen. "Erst" 4 Titel auf der ATP-Tour verdeutlichen seine Underdog-Rolle für Sonntag, erst ein einziges Mal gelang ihm der Einzug in ein Rasen-Finale, so geschehen 2015 in Queens, wo er Andy Murry glatt mit 3:6 und 4:6 unterlag.

Aktuelle Form Novak Djokovic

Novak Djokovic kämpft am Sonntag um den insgesamt 13. Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Damit ist eines klar: In Sachen Erfahrung in großen Finalspielen hat er seinem Gegenüber aus Südafrika einiges voraus. Zudem weiß der Serbe auch, wie es sich anfühlt, in Wimbledon zu gewinnen. Djokovic war bisher bereits 3 Mal als Sieger aus dem wohl wichtigsten Tennis-Event des Jahres hervorgegangen. Eine Gemeinsamkeit mit Anderson: Auch Djokovic musste für den Finaleinzug einen wahren Kraftakt vollbringen.

Sein Halbfinale gegen Rafael Nadal zog sich ob einsetzender Dunkelheit sogar über 2 Tage. Nachdem der Freitag mit einer 2:1-Satzführung für den Serben endete, verlor Djokovic Durchgang 4 und konnte den entscheidenden Satz am Ende mit 10:8 für sich entscheiden. Dieser verlief damit nicht ganz so dramatisch wie die letzten Games im Duell Andersons gegen Isner. Körperlich könnte dieses 2-Tages-Match dann aber doch einen kleinen Nachteil für Djokovic zur Folge haben. Allerdings war die ehemalige Nummer 1 der Welt in den Runden zuvor nicht ganz so sehr gefordert. Denn: Gegen den Japaner Kei Nishikori behielt Djokovic in 4 Sätzen die Oberhand, konnte mit 6:3, 3:6, 6:2 und 6:2 gewinnen. Davor hatte er den Russen Khachanov und damit einen sehr starken Aufschläger glatt in 3 Sätzen besiegt. Spielerisch sehen wir Djokovic im Vergleich zu Anderson generell leicht im Vorteil.

Vor allem in den einzelnen Ballwechseln sehen wir das Spiel Djokovics schlichtweg variantenreicher, von der Grundlinie gehört der Serbe ohnehin zu den besten Spielern der gesamten ATP-Tour. Dementsprechend dürfte er in diesen Grundlinienduellen auch in Sachen Tempo Vorteile im direkten Vergleich haben. Apropos direkter Vergleich: Das Head to Head gegen Anderson spricht ebenfalls klar für den mehrfachen Wimbledon-Champion: Djokovic behielt bei bisher 6 Aufeinandertreffen 5 Mal die Oberhand, nur ein einziges Match gegen den Südafrikaner hat er verloren. Beinahe noch wichtiger: Auch auf Rasen konnte er seinen kommenden Finalgegner bereits 2 Mal in die Knie zwingen, so geschehen auch in Wimbledon 2015, allerdings nur äußerst knapp mit 7:5 im 5. Satz. Dementsprechend scheint uns auch in diesem Endspiel ein Wett Tipp in Form einer Over/Under Wette auf eine hohe Anzahl an Games realistisch und gewinnbringend.

Dass er auf Rasen derzeit zu den besten Spielern der Welt gehört und im Laufe der Turnierwochen im All England Tennis Club immer besser in Form kam, zeigt eine Jahresbilanz von 9 Siegen und nur einer Pleite auf Rasen. Dass Djokovic als Aufschläger leichte Nachteile haben dürfte, zeigten "nur" 23 Asse im Duell gegen Nadal. Zudem hatte der "Djoker" Probleme bei 2. Service. Nicht einmal 50 Prozent der Punkte konnte er für sich verbuchen, wenn der 1. Aufschlag nicht im Feld landete. Eine weitere Parallele zu Anderson: Auch der Serbe zeigte sich bei Breakbällen nicht sonderlich effizient, konnte sogar nur 4 von 19 (!) Chancen nutzen.

Prognose und Wett Tipp

Es lässt sich faktisch kein Favorit in diesem Duell erkennen. Das Mehr an Erfahrung in großen Endspielen spricht mit Sicherheit für Djokovic, auch die Head-to-Head-Bilanz spricht klar für den Serben. Dennoch: Anderson wird seine Chancen bekommen, wir rechnen daher mit einer weiteren enorm engen Angelegenheit. Dementsprechend ist eine Siegwette nur bedingt zu empfehlen, stattdessen würden wir - im Rahmen unserer angebotenen Varianten - folgende wählen: Spieler 2 gewinnt Satz 1. Alternativ ist wie gesagt ein Wett Tipp auf die Überschreitung einer gewissen Anzahl an Games zu empfehlen.

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