Wett Tipp ATP World Tour Finals: Dominic Thiem - Grigor Dimitrov

Montag, 13.11.2017 um 15:00 Uhr

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Beim Masters aus der Krise?

Zweiter Tag bei den ATP-Finals in der englischen Hauptstadt London. Nachdem bereits gestern bereits die Nummern zwei und drei der Tenniswelt im Einsatz waren, tritt heute die Nummer eins an. Zudem treffen auch der Bulgare Grigor Dimitrov und Österreichs Nummer eins Dominic Thiem aufeinander. Aufgeschlagen wird in der O2-Arena allerdings nicht vor 15:00 Uhr.

Dominic Thiem

  • Gegner mit Problemen beim Return
  • sehr kraftvolle Grundschläge

Grigor Dimitrov

  • Finaleinzug in Stockholm
  • führt im Head to Head
  • Tempo des Belags kommt Dimitrov entgegen

Aktuelle Form Dominic Thiem

Österreichs derzeit bester Tennisspieler kämpfte in den letzten Wochen mit einer hartnäckigen Krise. Übersetzt heißt das: Seit Dominic Thiem bei den US Open dieses Jahres gegen Juan Martin Del Potro ausgeschieden ist, hat er nur noch zwei Spiele in Wien und Paris gewonnen. In seiner Heimat siegte er gegen den Russen Andrey Rublev mit 6:4 und 6:3, in Paris rang er den Deutschen Peter Gojowczyk mit 6:4, 6:7 und 6:4. Allerdings: In diesem Spiel ließ Thiem bei eigenem Aufschlag mehrere Matchbälle liegen, führte bei eigenem Service bereits 40:0 und kassierte danach noch das Break, verlor anschließend im Tie-Break. Gegen Fernando Verdasco war in Runde zwei mit 4:6 und 4:6 Endstation. Dieses Spiel wollen wir nun auch einer genaueren Analyse unterziehen, ist es immerhin das aktuellste, welches uns von der derzeitigen Nummer vier der Welt bekannt ist. Inferior war dabei Thiems Leistung bei erstem Aufschlag, nicht einmal die Hälfte seiner ersten Services landete im Feld. Dementsprechend kam er auch nur auf 58 Prozent der Punkte nach erstem Aufschlag. Zum Vergleich: Gegner Verdasco hielt hier bei einem Wert von 78 Prozent. Faktisch war der Spanier in jeder Statistik überlegen oder zumindest geringfügig besser. Nur über den zweiten Aufschlag konnte Thiem mit 63 Prozent Erfolgsquote einen durchaus akzeptablen Wert verzeichnen. Dennoch geht der Österreicher nach den letzten Ergebnissen als Außenseiter in die Auftaktpartie bei den Finals. Wobei man nicht auf die Stärken des 24-Jährigen vergessen sollte. Thiem verfügt über enorm viel Power in seinen Grundschlägen, Messungen ergaben teilweise die kraftvollsten Schläge auf der gesamten Tour. Physisch waren zuletzt dagegen Probleme zu erkennen. Offenbar hatte Thiem mit einer Zehenverletzung zu kämpfen, die ihn in Paris und Wien hemmte. Auch ist der Hartplatz in dieser Saison sein schwächster Belag: Nicht weniger als 13 Niederlagen verzeichnete Thiem auf Hardcourt. Der Platz in London gilt zudem als sehr schnell, eine Tatsache, die Thiem mit Sicherheit nicht entgegenkommt. Das bislang letzte Duell mit Dimitrov auf diesem Belag verlor der Österreicher mit 6:7 im dritten Satz. Insgesamt führt er im Head to Head allerdings mit 2:1.

Aktuelle Form Grigor Dimitrov

Die Bilanz des Bulgaren Grigor Dimitrov war in den letzten Wochen deutlich besser als jene seines Gegners. Beim Masters in Paris scheiterte auch der Osteuropäer in Runde zwei an John Isner, zog mit 6:7 im Tie-Break des dritten Satzes den Kürzeren. Davor zog er allerdings ins Finale des Events im schwedischen Stockholm ein, ebendort musste er sich dem Argentinier Juan Martin Del Potro beugen. Generell sehen wir bei Grigor Dimitrov mehr Varianten im Angriffsspiel, er verfügt faktisch derzeit über ein größeres Repertoire an für den Gegner gefährlichen Schlägen. Seine Rückhand gehört zu den besten auf der gesamten ATP-Tour. Auch die Asien-Tournee verlief für den an Nummer sechs gereihten Bulgaren besser als für Thiem. Im Bejing zog er ins Halbfinale ein, in Shanghai ging es bis ins Viertelfinale, wo er beide Male erst an der Nummer eins, Rafael Nadal, scheiterte. In Stockholm hatte Dimtrov allerdings – so ehrlich muss man sein – nicht die ganz großen Kaliber als Gegner. Er setzte sich jeweils in zwei Sätzen gegen Jerzy Janowicz, Mischa Zverev und Fabio Fognini durch. Im Finale gegen Del Potro sahen wir vor allem Probleme beim ersten Aufschlag. Das Percentage war mit 65 Prozent ausbaufähig, die Punktequote nach erstem Service mit 61 Prozent relativ schwach. Eine idente Quote offenbarte sich nach zweitem Service. Probleme waren auch als Rückschläger erkennbar: Dimitrov fand vier Breakchancen vor, keine einzige derselben konnte er nutzen. Insgesamt gewann er nur 28 Prozent seiner Return-Punkte, Del Potro verzeichnete hier einen Wert von 42 Prozent, konnte auch drei seiner fünf Breakchancen nutzen. Im Duell mit John Isner war eine klare Steigerung erkennbar. Dimitrov schlug insgesamt 14 Asse, verbesserte sich mit 71 Prozent auch in Sachen Erfolgsquote beim ersten Aufschlag und gewann hier nicht weniger als 89 Prozent der Punkte. Probleme sahen wir wiederum bei Break-Chancen, nur 17 Prozent derselben nutzte der Bulgare zu Punktgewinnen. Hier sehen wir das größte Steigerungspotenzial. Der Faktor Selbstvertrauen spricht aber in jedem Fall für den Bulgaren.

Wettprognose

Eine sehr schwierig zu prognostizierende Begegnung. Dominic Thiem ist derzeit eine Art Wundertüte, es kommt viel darauf an, wie er sich von seinen kleinen Verletzungen erholen konnte. Insgesamt sehen wir wie gesagt Grigor Dimitrov im Vorteil, der derzeit einfach mehr Sicherheit in seinen Schlägen hat. Dementsprechend rechnen wir mit einem Sieg des Bulgaren. Tipp 2.