Wetttipp ATP Grand Slam Wimbledon: David Ferrer - Tomas Berdych

Samstag, 08.07.2017 um 16:00 Uhr

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Duell zweier Routiniers

In einem weiteren Samstagsmatch der dritten Runde in Wimbledon kommt es zu einem Duell zweier Spieler, die sich in den letzten Jahren bereits einen Namen auf der ATP-Tour gemacht haben. Die Rede ist von Tomas Berdych und David Ferrer, wobei die größten Erfolge des Spaniers bereits länger zurückliegen. Aufgeschlagen wird auch in diesem Duell nicht vor 12:30 Uhr.

David Ferrer

  • sehr laufstark
  • stark am Netz

Tomas Berdych

  • ehemaliger Finalist in Wimbledon
  • gegen diesen Gegner heuer bereits gewonnen
  • bessere Statistiken beim Service

Aktuelle Form David Ferrer

David Ferrer ist wohl von allen spanischen Top-100 Spielern jener, den man am meisten mit dem Sandplatz in Verbindung bringt. Wenn ein Akteur beinahe als Synonym für den Terminus des Sandplatzspezialisten gelten kann, dann wohl der mittlerweile 35-Jährige. Umso erfreulicher ist natürlich sein Einzug in die dritte Runde von Wimbledon, mit welchem er seine Zahl an Siegen auf Rasen im Vergleich zum Vorjahr bereits einstellen konnte. Gegen Berdych ist er aber naturgemäß in der Rolle des Underdogs. Diese scheint Ferrer jedoch zu liegen, denn schon in Runde eins gegen den Franzosen Richard Gasquet war er der krasse Außenseiter, belehrte die vielen Experten aber eines Besseren. Ferrer siegte souverän in vier Sätzen, hatte nur in Durchgang drei Probleme, welchen er schließlich mit 5:7 abgegeben musste. Die Vorteile Ferrers liegen auf der Hand und sollten dem interessierten Beobachter des Tennissports ohnehin geläufig sein. Kaum ein Spieler auf der Tour – vor allem keiner in einem derart fortgeschrittenen Stadium seiner Karriere – gilt als lauffreudiger als der 35-Jährige. Ferrer gibt keinen Ball verloren, hat sich über die Jahre den Spitznamen „Die Wand“ redlich verdient. Immerhin hat der Iberer auch bereits einen Turniersieg auf Rasen auf seiner Vita, der Erfolg im niederländischen s´Hertogenbosch liegt allerdings bereits fünf Jahre zurück, damals besiegte er im Finale den Deutschen Philipp Petzschner. Ein weiterer Vorzug von Ferrers Spiel und jener, der ihm auf Rasen wohl noch mehr zugutekommt als seine Laufstärke und Agilität ist sein enorm exaktes Grundlinienspiel. Er verfügt über eine enorm gute Länge in seinen Schlägen, die es dem Gegner schwermacht, die Bälle ansprechend zu returnieren. Auch am Netz ist der Routinier enorm erfolgreich. Ein weiterer Vorteil: Sein Zweitrundengegner Steve Darcis musste w. o. geben, sodass Ferrer deutlich mehr Zeit zur Regeneration hatte als sein tschechischer Kontrahent. Verbesserungspotenzial hat der Spanier vor allem beim Service, nur ein einziges Ass gelang ihm gegen Richard Gasquet.

Aktuelle Form Tomas Berdych

Der Tscheche ist von den beiden Kontrahenten mit Sicherheit jener Spieler, der sich auf Rasen deutlich wohler fühlt. Überhaupt gilt Berdych als echter Allrounder, hat in dieser Saison bislang auf allen Belägen eine klar positive Bilanz erzielt. Dass er allerdings mit spanischen Sandplatzspezialisten Probleme bekommen kann, zeigte sein Viertelfinal-Aus gegen Feliciano Lopez in der Vorwoche in Queens. Auch hatte der Tscheche in einen ersten beiden Runden deutlich mehr zu kämpfen als Ferrer. Zwar siegte er gegen Chardy und Harrison genauso wie der Spanier gegen Gasquet in vier Sätzen, jedoch waren diese Spiele deutlich härter umkämpft als Letzteres. Dennoch treffen in gewisser Weise zwei ähnliche Spielanlagen aufeinander. Denn auch Berdych gilt als extrem konstant, verfügt über viel Kraft in seinen Grundschlägen und ist laufstark. Auch zeichnet ihn eine geringe Fehleranfälligkeit aus. In den letzten Jahren spezialisierte er sich aber mehr und mehr auf Hartplatz, was daran zu sehen ist, dass er seit 2011 sämtliche seiner Turniersiege auf der World Tour auf ebendiesem Belag feiern konnte. Dass er sich wie gesagt auf Rasen sehr wohlfühlt, zeigte seine Finalteilnahme in Wimbledon im Jahr 2010, als er Rafael Nadal unterlag. Im Vorjahr reichte es immerhin für einen Einzug in die Vorschlussrunde, damals war gegen den späteren Sieger Andy Murray Schluss, 2015 musste er sich im Achtelfinale Gilles Simon beugen. Vorteil Berdych: Die Aufschlagleistungen in den ersten beiden Runden waren deutlich stärker als jene Ferrers in seinem Zweitrundenmatch. Gegen Harrison schlug er nicht weniger als 19 Asse, gegen Chardy waren es immerhin deren 12 und starke 88 Prozent gewonnene Punkte nach erfolgreichem erstem Service. Probleme hatte er in beiden Matches vor allem als Rückschläger, was gegen den zähen Ferrer nicht mehr passieren sollte. So gewann er in Runde eins nur 28 Prozent der als Returnspieler gespielten Punkte, gegen Harrison waren es ebenso wenige. Dass er Ferrer in diesem Jahr bereits auf dessen Lieblingsbelag Sand besiegen konnte, ist hingegen ein klares Indiz für die Favoritenrolle des Tschechen. Insgesamt ist die Bilanz mit je sieben Siegen und Niederlagen aber ausgeglichen, wobei sich diese beiden Spieler auf Rasen noch nie gegenüberstanden.

Wettprognose

Die Wettanbieter sehen Berdych zum Großteil relativ klar in der Favoritenrolle, wir teilen diese Ansicht jedoch nicht. Vielmehr rechnen wir damit, dass dieses Spiel zumindest über vier enge Sätze, wenn nicht sogar über fünf Durchgänge gehen wird. Am Ende sollte sich Berdych dann aber doch durchsetzen. Unser Spieltipp daher: Tipp 2.

Quotenvergleich

Ergebnis

Quotenvergleich Quotenvergleich ATP Grand Slam Wimbledon David Ferrer - Tomas Berdych
Wettanbieter Spieler 1 Spieler 2
 
Beste 5,00 5,00
Im Durchschnitt 4.36 1.47
4,33 1,18
1,16 5,00
4,30 1,18
 
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Erster Satz

Quotenvergleich Quotenvergleich ATP Grand Slam Wimbledon David Ferrer - Tomas Berdych
Wettanbieter Spieler 1 Spieler 2
 
Beste 3,60 3,50
Im Durchschnitt 3.12 1.49
3,01 1,30
1,28 3,50
3,20 1,30
 
Weitere 8 Quoten anzeigen

Zweiter Satz

Quotenvergleich Quotenvergleich ATP Grand Slam Wimbledon David Ferrer - Tomas Berdych
Wettanbieter Spieler 1 Spieler 2
 
Beste 3,60 1,32
Im Durchschnitt 3.18 1.31
2,90 1,32
3,60 1,25
3,20 1,31
 
Weitere 5 Quoten anzeigen

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