Wett Tipp ATP World Tour Finals: Alexander Zverev - Jack Sock

Donnerstag, 16.11.2017 um 21:00 Uhr

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Showdown um den Halbfinaleinzug

Im Abendspiel der Gruppe Boris Becker kommt es am Donnerstag zum Duell zwischen Alexander Zverev und Jack Sock und somit zum direkten Duell um den Einzug in die „KO-Phase“. Die Rechnung ist eine Einfache: Der Sieger dieser Begegnung wird Roger Federer in die Vorschlussrunde folgen. Aufgeschlagen wird in diesem Aufeinandertreffen in der Night-Session ab 21:00 Uhr.

Alexander Zverev

  • Vorteile am Netz
  • vielseitigerer Spieler
  • zuletzt konstanteres Service

Jack Sock

  • kann völlig ohne Druck agieren
  • letztes direktes Duell gewonnen

Aktuelle Form Alexander Zverev

Wir hätten Alexander „Sascha“ Zverev bereits gegen Roger Federer einen Sieg zugetraut, nachdem er die Begegnung gegen Marin Cilic in beeindruckender Manier gedreht hat. Doch der Reihe nach. Im Duell mit der kroatischen Nummer fünf der Welt konnte der 20-Jährige eigentlich nur in Satz zwei nicht überzeugen. Was er im dritten Satz ablieferte, war wiederum ganz großes Kino. Zverev machte ein Break wett und servierte souverän zum 6:4 aus. Stärken sehen wir beim Deutschen vor allem am Netz, wo er sich alleine in den letzten Wochen deutlich gesteigert hat. Aufgrund seiner Größe hat Zverev natürlich auch beim Aufschlag Stärken. Das größte Problem der aktuellen Nummer drei, welches wir auch am Donnerstag als große Gefahr sehen, ist die oft noch fehlende Konstanz. Vor allem bei großen Turnieren konnte der Deutsche nicht immer sein bestes Tennis zeigen. So hat Zverev – obwohl wie erwähnt auf Platz drei der Weltrangliste – bei den Grand-Slam-Turnieren 2017 ein Achtelfinale als bestes Ergebnis zu Buche stehen, auch dies gelang allerdings nur ein einziges Mal, noch dazu auf Rasen. Dementsprechend dürfte es auch gegen Sock eine Frage der Nerven werden. Spielerisch ist Zverev mit Sicherheit der vielseitigere Spieler, es gibt kaum einen Schlag, den der Jungspund nicht bereits fast perfekt beherrscht. Vor allem die Vorhand des Deutschen gehört zu den kraftvollsten auf der Tour, eine Tatsache, die ihn mit seinem Donnerstagsgegner verbindet. Probleme sahen wir gegen Federer vor allem dann, wenn Zverev als Returnspieler agierte. Hier fehlte in vielen Situationen die nötige Effizienz. Denn insgesamt fand Zverev sogar mehr Breakmöglichkeiten vor als der Routinier, hatte hier mit zwei von elf genutzten Chancen allerdings eine verheerende Bilanz zu Buche stehen. Auch lesen sich die Statistiken auf Hartplatz im Vergleich zu den anderen Belägen am wenigsten gut. Bei Indoor-Hartcourt-Turnieren musste Zverev ein Viertel all seiner Saisonniederlagen hinnehmen (5), insgesamt hat er 12 von bisher 20 Pleiten auf den Hartplätzen dieser Tenniswelt schlucken müssen. Das direkte Duell mit Jack Sock gestaltet sich völlig ausgeglichen. Beide Spieler konnte bei bisher zwei Aufeinandertreffen ein Mal gewinnen, die bislang letzte Begegnung verlor Zverev im Semifinale von Stockholm 2016 in drei Sätzen, gab dabei eine 1:0-Satzführung aus der Hand.

Aktuelle Form Jack Sock

Jack Sock hat sich mit einem Husarenritt in Paris das letzte Ticket für die Finals in London gesichert, stach dabei Akteure wie Del Potro oder Isner aus und feierte als Draufgabe seinen ersten Sieg bei einem Masters-1000-Turnier. Generell sehen wir Sock vor allem in mentaler Hinsicht im Vorteil. Warum? Er ist bei den Buchmachern und den meisten Experten der klare Underdog, hat mit seinem Sieg am vergangenen Dienstag gegen Marin Cilic bereits mehr erreicht, als er sich wohl erwartet hatte. Noch dazu muss das „Wie“, welches hinter diesem Sieg steht, noch einmal hervorgekehrt werden. Sock lag mit 0:1 in Sätzen zurück, im dritten Satz lief er einem Break hinterher, machte ein 0:3 wett, ebenso ein 2:4 im Tie-Break und sicherte sich anschließend mit fünf Punkten in Serie den Sieg. Auch gegen Roger Federer hatte Sock in einzelnen Phasen eine gute Figur abgegeben, allerdings war sein Spiel in dieser Partie zu fehleranfällig gewesen. Vor allem am Netz bzw. im Halbfeld unterliefen dem US-Amerikaner immer wieder zu leichte Fehler, sodass er auch seinen Paradeschlag – die Vorhand – nicht immer ausnutzen konnte bzw. hier zu viele Unforced Errors passierten. Was offensichtlich ist: Sock liebt die große Bühne, liefert in wichtigen Spielen meist seine allerbesten Leistungen ab. Eine Tatsache, die ihn (noch) von Donnerstagsgegner Zverev unterscheidet. Neben der Vorhand sehen wir das Service als Paradedisziplin des mittlerweile 25-Jährigen. Obwohl er dies noch nicht allzu oft zeigte, wenn man das Turnier in London als Maßstab nimmt. Gegen Cilic etwa landeten nur 60 Prozent seiner ersten Aufschläge im Feld, er machte in diesen Fällen zwar drei Viertel aller gespielten Punkte, war seinem Gegner dennoch unterlegen, was die Aufschlag-Statistiken anbelangt. Neun Asse sind zwar kein schlechter Wert, Cilic war ihm mit seinen 13 freien Punkten beim Service aber Voraus. Stärker war Sock eigentlich nur in Sachen Konstanz, ihm unterliefen im gesamten Match nur zwei Doppelfehler. Ein Beweis dafür, wie eng die Begegnung mit dem Kroaten wirklich war: Am Ende entschied genau ein Punkt über Sieg und Niederlage, Sock erspielte sich insgesamt 103 Punkte, Cilic 102. Dies zeigt auch, dass es vor allem bei den eigenen Aufschlagspielen noch viel Luft nach oben gibt. Socks Bilanz auf Indoor-Hartplätzen ist dagegen enorm stark. Nur drei von 19 Niederlagen kassierte er auf diesem Belag, feierte ebendort auch ein Viertel all seiner Siege.

Wettprognose

Wenn Sascha Zverev sein bestes Tennis abrufen kann, sehen wir ihn im diesem Duell – wie die meisten Buchmacher – als Favoriten. Die mentale Komponente könnte wie gesagt eine entscheidende Rolle spielen. Dementsprechend trauen wir Sock einen Satzgewinn absolut zu, am Ende sollte Zverev diese Begegnung aber für sich entscheiden können. Unser Spieltipp: Tipp 1.

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