Wett Tipp WM 2018: Liechtenstein - Mazedonien

Freitag, 24.03.2017 um 20:45 Uhr (MEZ)

Schafft Liechtenstein die Überraschung?

Die Mannschaft aus Liechtenstein kann einem in Wahrheit leidtun. Denn das Team aus dem Fürstentum wartet schon seit sehr langer Zeit auf einen vollen Erfolg in einem Qualifikationsspiel zu einer Endrunde. Am Freitag bietet sich gegen Mazedonien die nächste Chance, diesen Traum zu verwirklichen. Anstoß ist dabei um 20:45 Uhr.

Liechtenstein

  • Heimvorteil
  • könnte vom Gegner unterschätzt werden

Mazedonien

  • offensiv deutlich stärker
  • gute Bilanz gegen diesen Gegner
  • wichtiger Spieler des Gegners fehlt

Aktuelle Form Liechtenstein

Mit Mazedonien kommt keinesfalls eine Weltklassemannschaft ins Rheinpark-Stadion von Vaduz. Die letzten Ergebnisse der Mannschaft von Rene Pauritsch lassen aber dennoch nicht darauf hoffen, dass am Freitag ein Sieg gelingen kann. Denn zuletzt blieb Liechtenstein in acht Spielen in Serie nicht nur sieg-, sondern auch punktelos. Wie so oft bei so genannten „kleinen“ Mannschaften liegt das Problem in der Offensive. Defensiv lässt man sich phasenweise wenig bis gar nichts zu Schulden kommen, wie die Ergebnisse gegen Albanien (0:2) oder Israel (1:2) zeigen. Allerdings: Der Treffer gegen die Israelis war der einzige in den vergangenen fünf Länderspielen. Neben diesen beiden Pleiten verlor man auch gegen Dänemark (0:5), Spanien (0:8) und Italien (0:4). Hinz kommt, dass mit Mario Frick am Ende der Qualifikation für die EM-Endrunde in Frankreich einer der wichtigsten Spieler Liechtensteins seine Karriere beendete. Der ehemalige Serie-A-Legionär wäre alleine aufgrund seiner Erfahrung ein Gewinn für die Mannschaft. So aber ruhen die Hoffnungen auf kreative Momente in der Offensive vor allem auf Serie-A-Legionär Marcel Büchel. Der Empoli-Akteur ist auch der einzige Spieler Liechtensteins, der sein Geld in einer der vier Top-Ligen Europas verdient. Verzichten muss Coach Pauritsch dagegen mit Sandro Wieser auf einen weiteren wichtigen Stabilisator im Mittelfeld. Auch die bisherige Bilanz gegen Freitagskontrahent Mazedonien macht nicht unbedingt Hoffnung. Fünf Mal traf man in der Verbandsgeschichte bereits auf diesen Gegner, noch nie konnte die Mannschaft aus dem Fürstentum einen Sieg feiern, stattdessen reichte es nur zu einem Unentschieden bei gleich vier Niederlagen.

Aktuelle Form Mazedonien

Wie eingangs erwähnt zählt auch Mazedonien aktuell nicht zu den besten Teams der Qualifikationsgruppe G. Denn das Team von Coach Igor Angelowski kämpft um das Ende einer Niederlagenserie. Die letzten fünf Länderspiele wurden allesamt verloren, allerdings gab es doch den einen oder anderen Hoffnungsschimmer. So hielt man im Duell mit EM-Starter Albanien lange Zeit gut mit, musste sich am Ende aber doch knapp geschlagen geben (1:2). Selbiges galt für das Aufeinandertreffen mit Gruppenfavorit Italien (2:3). Die einzige wirklich klare Pleite musste man gegen Welt- und Europameister Spanien (0:4) einstecken. Schon diese Ergebnisse zeigen, dass die Mazedonier vor allem in der Offensive über klare Vorteile gegenüber Liechtenstein verfügen. Mit Ilja Nestorovski hat man den besten Torschützen von Serie-A-Club US Palermo im Aufgebot. Hinzu kommt Genua-Legionär und Kapitän Goran Pandev, der seinem Team nicht zuletzt dank seinem hohen Maß an Erfahrung helfen wird können. Allerdings hat Mazedonien im gesamten Länderspieljahr 2016 keinen einzigen Sieg feiern können, eine Tatsache, die mit Sicherheit am Selbstvertrauen der Mannschaft nagen wird. Defensiv hatte sich das Team von Igor Angelowski jedoch auch im letzten Ländermatch gegen Spanien nicht allzu viel vorzuwerfen. Alleine das hohe Tempo der Iberer schien Mazedonien phasenweise zu überfordern, wir nur knapp über 20 Prozent Ballbesitz beweisen. Jedoch waren 85 Prozent der Tacklings erfolgreich, auch konnte man nicht weniger als 21 gefährliche Situationen in und um den eigenen Strafraum klären. Offensiv lief wenig zusammen, wie nur zwei Torschüsse in 90 Minuten zeigen. Jedoch dürften sich diesbezüglich gegen Liechtenstein mehr Räume ergeben.

Wettprognose

Es ist beileibe kein Topspiel, das uns mit diesem Duell am Freitag erwartet. Liechtenstein wird wohl vor allem auf den Heimvorteil setzen, der dabei helfen soll, die ersten Punkte in Gruppe G zu sammeln. Selbiges gilt für Mazedonien, welches wir nicht zuletzt aufgrund der durchaus vorhandenen individuellen Qualität im Vorteil sehen. Unser Spieltipp: Tipp 2.

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