Wer gewinnt den Kampf des Jahres wenn Mayweather auf McGregor trifft?

Viel wurde im Vorfeld darüber geschrieben und gesprochen, es wurden Giftpfeile aus beiden Richtungen geschossen. Am Sonntag ist die Stunde der Wahrheit und ein absolutes Highlight für alle Box-Fans gekommen. Dann nämlich, wenn Floyd Mayweather auf seinen Rivalen Conor McGregor trifft. Der erste Gong wird dabei um 03:00 Uhr MEZ.

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Aktuelle Form Floyd Mayweather

Floyd Mayweather geht laut Buchmachern als Favorit in diesen Kampf. Der 40-Jährige hat in seiner Karriere bislang eine astreine Bilanz vorzuweisen. Von insgesamt 49 Kämpfen hat Mayweather ebenso viele gewonnen. Mit einem Sieg gegen McGregor könnte er also ein würdiges Jubiläum begehen. Allerdings hat er im Vergleich zu seinem Kontrahenten bzw. in Relation der Anzahl der Kämpfe doch deutlich weniger K.O-Siege vorzuweisen. Es gilt also, McGregor unter keinen Umständen zu unterschätzen. Hinsichtlich Körpergröße und Reichweite der Schläge sehen wir bei Mayweather sogar leichte Nachteile, allerdings gilt der 40-Jähirge auch als etwas wendiger. Ein kleines Fragezeichen steht hinter dem Fitnesszustand des Mehrfachen Weltmeisters. Auch wenn davon auszugehen ist, dass er sich äußerst gewissenhaft auf diesen „Kampf des Jahrhunderts“ vorbereitet hat, eigentlich galt die Karriere Mayweathers seit dem Jahr 2015 als beendet. Was ihm also mit Sicherheit fehlt, ist die Wettkampfpraxis. Wettmachen könnte er dies wohl mit seiner Aggressivität, die er im Vergleich zu McGregor doch deutlich stärker zur Schau stellt und die sich auch in den Schlagversuchen unterstreichen lässt. In seinen letzten zehn Kämpfen hat Mayweather nicht weniger als 4.443 Mal versucht, seinen Kontrahenten zu treffen, McGregor kommt bei seinen letzten zehn Antritten hier „nur“ auf einen Wert von 993. Die Erfolgsquote der Schläge lag beim 40-Jährigen in diesem Zeit- bzw. Kampfrahmen bei 44 Prozent. Stärker sehen wir Mayweather – wiederum nicht zuletzt aufgrund seiner Wendigkeit – in der Defensive. Das lässt sich auch durch die Zahl der erfolgreichen Schläge seiner Gegner belegen. Wiederum die letzten zehn Kämpfe in den Blick nehmen steht bei Mayweathers Kontrahenten hier ein relativ niedriger Satz von 20 Prozent zu Buche. Pro Minute gibt der mehrfache Weltmeister in einem Kampf im Schnitt 13,2 Schläge ab, übertrifft seinen Sonntagsgegner (12,8) hier knapp. Seine langjährige Erfahrung dürfte gerade gegen einen wohl unbekümmert auftretenden Kontrahenten doppelt wertvoll sein.

Aktuelle Form Conor McGregor

Der Ire Conor McGregor steht am Sonntag wohl vor seinem bislang bedeutendsten Kampf. Zwar gilt er in der Szene bereits als absoluter Superstar, war bislang aber eher der MMA (Mixed-Material-Arts)-Szene zuzurechnen. Dementsprechend schwierig wird es für den 29-Jährigen, denn am Sonntag gelten die Regeln eines klassischen Boxkampfes. Heißt übersetzt, McGregor muss auf die eine oder andere Technik verzichten, die in der MMA-Szene erlaubt ist. Nicht zuletzt aufgrund seines Alters gehen wir davon aus, dass er körperlich doch etwas über McGregor zu stellen ist und auch seine Nachteile in Sachen Wendigkeit etwas ausgleichen kann. Die Kampfbilanz des Europäers kann sich absolut sehen lassen. 24 Mal stieg der Ire bisher in den Ring, 21 Mal konnte er dabei gewinnen, nicht weniger als 18 Mal durch K.O. Selbst sein Kontrahent bescheinigt ihm eine größere Reichweite und hier klare Vorteile. Allerdings ist die Spezialität McGregors, so genannte Kniestöße, verzichten. Dementsprechend sehen viele Experten ein schnelles Endes des Kampfes kommen und zwar zu Ungunsten des Außenseiters aus Europa. Hinsichtlich seiner erfolgreichen Schläge kann McGregor auf eine stärkere Bilanz zurückblicken als Mayweather. In seinen letzten zehn Kämpfen lag die Erfolgsquote im Schnitt bei 48 Prozent. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass es sich hierbei um UFC-Kämpfe handelte. Mit derart vielen Schlägen wie am Sonntag war McGregor in seiner Laufbahn bisher wohl noch nie konfrontiert, dementsprechend wird es schwierig für ihn, sich auf diese einzustellen. Wiederum in den letzten zehn Kämpfen versuchten seine Gegner insgesamt 866 Schläge, jene Mayweathers mehr als fünf Mal so viele. Auch ist zu sagen, dass McGregors Kontrahenten in der Regel mehr Erfolg hatten als jene seines Gegenübers. Nur 20 Prozent der Schläge gegen Mayweather waren erfolgreich, im Falle von McGregor waren es mehr als doppelt so viele (43 Prozent). Obwohl McGregor pro Minute in einem Kampf deutlich weniger Schlagversuche abzuwehren hat (10,3:15,7), steckt er im Schnitt mehr Treffer ein als Mayweather dies in 60 Sekunden tut (4:6:3,1). Klar ist allerdings auch, dass der Druck am Sonntag ganz klar auf Seiten des Gegners liegt, McGregor dementsprechend nur positiv überraschen kann.

Wettprognose

Wenn man sich die Statistiken ansieht und bedenkt, dass McGregor in seinen Schlägen doch deutlich beschränkt sein wird, sprechen eigentlich lediglich die Faktoren Wettkampfpraxis und Alter für den Iren. Wohl zu wenig gegen einen mehrfachen Weltmeister, auch wenn dieser seit zwei Jahren „in Rente“ ist. Wir schließen uns daher den vielen Expertenmeinungen an. Tipp 1.